transform (V6) aussstation im offSPACE KUNSTgarten

In seiner sechsten Ausgabe will das interdisziplinäre Projekt transform (V6) vor Ort mit den BewohnerInnen und PendlerInnen herausfinden, welche Kunst in das Quartier zwischen Lory- und Europaplatz passt.
transform V5 am Europaplatz
transform V5 am Europaplatz
2016/17 fragt sich transform gemeinsam mit der Bevölkerung des Quartiers Bern-Holligen und Kunstschaffenden aus allen Sparten, was Kunst im öffentlichen Raum soll und kann.
Hier unser erster neugieriger Fan
Hier unser erster neugieriger Fan
Der Pavillon im offSPCACE KUNSTgarten dient als transform-Freiluftbüro, Treffpunkt und sichtbare Präsenz. Über alles was im Quartier möglich und unmöglich ist, möchten wir hier ungeniert und fruchtbar nachdenken.
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transform (V6) zu Gast im Infopavillon offSPACE KUNSTgarten
Dringend gesucht sind Leute, die uns etwas über das Quartier erzählen, egal in welcher Sprache!

 

transform fragt in seiner sechsten Ausgabe gemeinsam mit der Bevölkerung des Quartiers Bern-Holligen und Kunstschaffenden aus allen Sparten, was Kunst im öffentlichen Raum kann,  soll und muss.

Welche Kunst entsteht hier vor Ort?
Wie kann sie sich sinnvoll einbringen?
Welche Kunst wählt das Quartier?
Und wer ist das Quartier?

Mehr Infos unter

Grüsse aus dem Comenius-Garten Berlin

Während meines Berlin Aufenthaltes habe ich im September 2016 den Lebensweg des Comenius-Gartens mit der Filmkamera abgelaufen. Es ist ein Ort, wo zahlreiche Kinder sich aus der Nachbarschaft zum Spielen aber auch zum Forschen einfinden. Durch den  Fernsehbeitrag „Das Paradies für Flüchtlingskinder steht in Neukölln“
(http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/comeniusgarten-berlin-neukoelln-100.html)
bin ich im Voraus auf diesen Garten gestossen. Ein Gespräch vor Ort mit Henning Vierck zeigte allerdings, dass die Publizität auch die Ruhe des Projektes gefährdet. Zudem meinte er, die Gentrifizierung von Neukölln verändere in drastischer Weise das Publikum des Gartens, es würden die Bürgerlichen und Kreativen in Neukölln einziehen.“…nicht die Gebraucher, sondern die Verbraucher.“
Kate Burgener – Atelier HS Frankfurterallee, Berlin

Der Comeniusgarten liegt in Berlin-Neukölln, im ehemaligen Böhmisch-Rixdorf. Er ist nach Comenius‘ Gesellschaftsvorstellung (1592–1670) als LEBENSWEG DURCH ACHT SCHULBEREICHE gestaltet. Am Zugang vom Karl-Marx-Platz steht ein Walnussbaum

Baum des Lebens
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Mit Eintritt in den umzäumten Garten beginnt die „gemeine Schule“.
Rosenhain
comeniusdenkmal

 Mosaisches Becken
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Arzneigärtlein
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Seelenparadies, die Laube
seelenparadies

Danach führt der Weg zum Latein- und Akademiebereich
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und am Ende des Gartens folgt das Auge Gottes
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Ausgangsbeschilderung an der Richardstrasse
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Der Lebensweg führt dann ins Böhmische Dorf als „Berufsschule“ und „Greisenschule“.
Der Lebensweg endet, über die Kirchhofstrasse, mit der Schule des Todes

Böhmischer Gottesacker
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Sein Ausgang ist am Karl-Marx-Platz.
(Ich habe ihn fast nicht gefunden)
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Videostills 2016

Der Lebensweg ist ein sich wiederholender Kreis, für Comenius selbstverständlich,
weil die erste und die letzte Schule den Menschen dauerhaft begleiten.

Textausschnitte aus
Der Comenius-Garten mit Lebensweg, Entwurf Cornelia Müller und Jan Wehberg, Wissenschaftliche Beratung Henning Vierck, 1987 ff

Einladung zum Fest und Ausstellung im Zeichnungsgarten

AM  SAMSTAG 10. SEBTEMBER AB 16 UHR BIS SPÄT

festausst-700

  • Mit Überraschungsbeiträgen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem
    Zeichnungsgarten
  • Mit wildgrünem Eintopf aus allem was zwischen dem Gemüse wächst
  • Mit Himmelsleiter
  • Mit Scarlet and Gold
  • Mit Bar, Ausstellung, Feuer

mehr:  http://www.caroline-singeisen.ch/new

Wegbeschreibung: KunstGarten Familiengartenareal Muttachstrasse/ Schlossstrasse
Tram 7 und 8, Station Schlossmatte aussteigen
von Stadt aus gesehen sind es die Gärten auf der rechten Strassenseite
(siehe Plänli auf dem Flyer)

Caroline, Rinda, Wegwarte und Co.

Erstes Geplauder- Performances 3./4.6.16

KUNSTgarten_03_040616_KB_90webPerformances im KUNSTgarten 

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Ort: Brachen Familiengartenareal Mutachstrasse/Schlossstrasse, Bern
Freitag 3. Juni 2016, ab 19h: Solo-Performances

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Glynis Ackermann

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Gisela Hochuli

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Lisa Jenny

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Dominik Lipp

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Künstlerinnenkollektiv marsie

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Francesco Spedicato u.a.

Fotos ©Kate Burgener 2016

 

Samstag 4. Juni 2016, 12-19h:

The Gathering
‚Formen kollaborativer Performancepraxis’ – Open Session und Diskussion

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13-17h Performance mit:

Glynis Ackermann
Heike Fiedler
Claudia Grimm
Gisela Hochuli
Lisa Jenny
Irena Kulka
Dominik Lipp
Juerg Luedi
Künstlerinnenkollektiv marsie
Caroline Schenk
Francesco Spedicato
Pascale Grau
u.a.

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Das Anliegen dieses Projektes ist es, Zusammenarbeit in der Performance Kunst beim Praktizieren zu reflektieren: Wie entsteht Zusammenarbeit in der Performancekunst? Wie funktioniert die praktische Kollaboration von Performance-Künstlerinnen und -Künstler? Wie wird praktische Kooperation wahrgenommen und reflektiert?

Anschliessend Diskussion aufgrund der unmittelbaren Erfahrungen in der Zusammenarbeit, ein Glas Wein und ein einfaches Z’nacht.

Der Anlass wird auf www.apresperf.ch veröffentlicht.